So, es wird Zeit dass auf diesem Blog endlich wieder was läuft, Zeit, dass endlich die Weihnachtsstimmung vertrieben wird. In letzter Zeit ist einiges gelaufen und es gäbe auch einiges zu bloggen, leider bin ich noch nicht dazu gekommen, das alles aufzuarbeiten. Hier jedoch mal eines der Highlights in den letzten Wochen.
Am 9. Januar war in Zürich an den Swissawards. Nein, nicht einfach als Besucher sondern als offiziell akkreditierter Fotograph. Wie es dazu kam – nun, das bleibt noch für einen Moment mein Geheimnis. Es ist etwas neues in der Mache, doch es ist noch zu früh darüber zu berichten. Das wird jedoch noch nachgeholt, versprochen.
Doch zum eigentlichen Event… Es war kalt, sehr kalt. Ich weis nicht mehr, wie ich am Schluss am roten Teppich die Kamera noch bedient habe mit meinen tauben Fingern, doch vor lauter Prominenz klappte das trotzdem irgendwie. Einige Persönlichkeiten nahmen sich (trotz zum Teil spärlicher Bekleidung) auch richtig Zeit für die Fotographen, unter Anderem Jan Delay, Betrand Piccard, Clown Dimitri oder Ex Miss-Schweiz Amanda Amman.
Nach dem roten Teppich ging es in die Halle, wo nebst der Vergabe der Swissawards vor allem die Show-Acts einiges geboten haben. Als grosser Fan habe ich mich natürlich besonders über den Auftritt von Gotthard gefreut. Aber auch Nena, Jan Delay und Laura Pausini lieferten eine super Show ab.
Als die Show zu Ende und die Kameras aus waren gab es noch die Möglichkeit weitere Fotos der Stars direkt auf der Bühne zu machen. Highlight war für mich Gotthard-Gitarrist Leo Leoni welcher sich brav ablichten lies. (Nur Steve Lee hatte sich leider schon Backstage verzogen )
Wie immer gibt es in der Galerie ein paar zusätzliche Fotos. Viel Spass beim durchschauen!
So, mit diesem Beitrag wird die Weihnachtszeit auch auf diesem Blog eingeläutet.
Dass die privaten Weihnachtsbeleuchtungen in letzter Zeit mit jedem Jahr grösser wurden ist bekannt. Was mein lieber Cousin Rolf nun jedoch auf die Beine gestellt hat übertrifft alles was ich bisher gesehen habe. Ich will nicht viel Worte verlieren sondern lasse einfach Bilder sprechen.
Wer das spektakel live sehen will (und es lohnt sich definitv) kann dies noch bis Weihnachten an der Berggasse 1 in Kallnach tun. Ich werde bestimmt noch das eine oder andere mal dort anzutreffen sein und versuche, das ganze noch etwas besser einzufangen.
Übrigens… habe ich bereits erwähnt dass das Licht natürlich nicht einfach statisch ist sondern perfekt synchronisiert zur Musik leuchtet? Ich weis, mein Video dazu ist viel zu dunkel – aber zur Anschauung reicht es doch
Seit kurzem gibt es bei uns in der Familie eine neue Kompaktkamera, eine Panasonic Lumix FX60. Zur Fotoqualität kann und will ich hier (noch) nichts sagen, da ich sie noch zu wenig testen konnte. Absolut positiv überrascht war ich jedoch von der Videoqualität unter erschwerten Lichtbedingungen. Ich hatte die Lumix letzten Sonntag am Konzert der norwegischen Sängerin Marit Larsen in der Luzerner ‘Schüür’ dabei und habe das eine oder andere mal damit draufgehalten. Zum einen soll dies eine Demonstration der Qualität der FX60 sein – andernseits lohnt es sich natürlich auch, der wunderbaren Marit Larsen zuzuhören. Viel Spass dabei.
Wenn man bedenkt wie schwierig Fotos unter diesen Bedingungen zu schiessen sind und dass das Video freihändig mitten aus dem Publikum aufgenommen wurde ist die Bildqualität umso erstaunlicher. Ist die Qualität (für eine Kompaktkamera) wirklich so gut, oder bin ich nur überrascht weil die letzten selbstgemachten Videoclips mit einer siebenjährigen Kompaktkamera gemacht wurden? Ich freue mich wie immer über Kommentare.
Vorletzten Sonntag-Abend haben Bastian und ich ein Projekt verwirklicht, welches schon länger in unseren Köpfen herumgeisterte. Wir haben bei meinem Auto die Rücksitze versenkt und mein Stativ mit Hilfe eines Spannsets auf dieser Fläche fixiert, so dass es sich nicht mehr bewegen konnte.
Nun wurde die Kamera auf Intervallaufnahme gestellt (alle 10sek eine Aufnahme) und ab quer durch Bern. Verwendet haben wir meine beiden Sigma-Objektive (24-70mm und 10-20mm) sowie Bastians Nikkor Fischauge (10.5mm). Das Ergebnis ist unten zu sehen. Vielen Dank an Bäschtu für die Erstellung des Zeitraffervideos.
(Ein paar Standbilder gibt es in der Galerie zu sehen)
Nach langem habe ich nun endlich auch die Zeit gefunden, um meine in Island geschossenen Panoramas zusammenzufügen. Ich verwende dazu die Photomerge-Funktion von Photoshop CS4. Ich habe selten einen so perfekt durchdachten Algorithmus gesehen. Fotos auswählen, laufen lassen und anschliessend das perfekte Panorama bewundern – Naja, falls es dann auch funktioniert. Zuerst hat mich das ganze einige Nerven gekostet. Die Fotos wurden zwar geöffnet und auch grob richtig platziert… doch der finale Schliff fehlte jedesmal, so waren auf jedem der Fotos Helligkeitsunterschiede und Kanten zu sehen.
Die Lösung hierzu ist zwar unlogisch, funktioniert jedoch. In den Leistungseinstellungen von Photoshop muss dem Programm weniger Arbeitsspeicher zugewiesen werden. Unlogisch, doch ich vermute, dass er sich bei zu hohen Einstellungen irgendwie ‘verschluckt’ und dann die letzten Schritte überspringt.
Noch einige Worte zu meiner Panoramatechnik. Ich stelle die Kamera auf den manuellen Modus, setze den Weissabgleich fix, fokussiere und stelle anschliessend auf manuellen Fokus. So ist die Kamera vollständig manuell und ändert nicht während den Aufnahmen irgendwelche Einstellungen. Die Einzelbilder schiesse ich im Hochformat, so kann die lange Seite des Sensors voll ausgenutzt werden (die Breite des Fotos ergibt sich dann automatisch durch die Anzahl Einzelbilder). Ein Stativ ist optimal, aber nach meiner Erfahrung bei einer ruhigen Hand nicht zwingend notwendig. Die meisten Panoramas aus Island entstanden ohne Stativ. Allerdings sollte die Kamera immer auf der gleichen Ebene gehalten werden, ansonsten muss oben und unten viel abgeschnitten werden. Mit einem Stativ passiert dies natürlich nicht.
Doch genug erzählt, hier sind die Fotos. Durch einen Klick aufs Foto gelangt man jeweils zur grossen Version.
Nach 2267km, 2070 Fotos, 181 Liter Diesel, 12 Übernachtungen und unzähligen Eindrücken sind wir wieder zurück in der Schweiz. Genauer gesagt sind wir das seit fast einer Woche – doch die erwähnte Anzahl Fotos benötigte ‘etwas’ Zeit zum Sichten und Aussortieren.
Ein Ausführlicher Reisebericht würde hier den Rahmen sprengen. Ich beschränke mich im Moment auf ein paar Highlights und werde in den nächsten Tagen und Wochen noch die eine oder andere Anekdote einflechten.
Kurz zusammengefasst: Es war absolut genial! Wir hatten zwar in der ersten Woche etwas Wetterpech, das geniale Wetter der zweiten Woche machte jedoch alles wieder gut. Island ist grossartig und ich kann es jedem naturverbundenen Mensch nur wärmstens empfehlen. Die Landschaft ist atemberaubend schön und bietet an jeder Ecke Fotosujets. Die Isländer selbst waren immer ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Und das Essen – einfach köstlich!
Bezüglich Unterkunft war die Farm Hestheimar zwischen Selfoss und Hella das absolute Highlight. Eine familiäre Atmosphäre, leckeres Essen, freundliches Personal und eine wunderschöne Lage und ein gemütlicher Hot Pot machten den Aufenthalt perfekt, zum Glück blieben wir gleich drei Nächte hier. Wer mehr über Hestheimar erfahren möchte sollte einen Blick auf ihre Webseite werfen: http://www.hestheimar.is/DE
Photographisch gefiel mir Blönduós am besten. Als wir nach zwei Tagen Hochland wieder ans Meer kamen erwischten wir eine perfekte Stimmung. Aber auch der Sonnenuntergang in Olafsvik, welchen ich nur durch Glück erwischte darf nicht unerwähnt bleiben.
Fast am Schluss machten wir noch einen Abstecher in die Blaue Lagune. Jedes mir bekannte Hallen- oder Erlebnisbad kann dagegen einpacken, es ist ein unvergleichliches Erlebnis zwischen schroffen Vulkanfelsen im blauen, 37-42°C. heissen Wasser sich zu entspannen. Weitere Information gibt es unter http://www.bluelagoon.com
Dies mal als ein paar erste Eindrücke. Ich möchte an dieser Stelle auch Adalsteinn Hjartarson und seinem Team von www.islandprotravel.ch ausdrücklich danken, die Reiseorganisation war perfekt, alles hat so geklappt wie geplant.
In der Galerie gibt es natürlich noch eine ganze Reihe weiterer Fotos. Viel Spass beim stöbern!
Und weil das letzte Shooting so schön war gab es gleich noch einen Nachschlag. Diesesmal waren nebst Irène auch noch Edith und Pascal dabei. Das Shooting ist zwar schon fast einen Monat her, doch ich möchte an dieser Stelle trotzdem noch einige Beispiele vorzeigen. Aufgrund der Menge der Fotos hat das Sortieren und Auswählen diesesmal “ein wenig” länger gedauert.
Diesen Montag war ich wieder im Studio. Auf dieses Shooting habe ich mich besonders gefreut, ich durfte endlich meinen Schatz ausgiebig fotographieren.
Es war überhaupt nicht zu bemerken, dass es Irène’s erstes Shooting war, das Posieren klappte auf Anhieb perfekt. Leider waren die zwei Stunden viel zu schnell durch, doch das Ergebnis lässt sich auf jeden Fall sehen. Ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste mal!
Auch wenn hier seit über einem Monat Ruhe herscht – ich war Fotographie-mässig natürlich trotzdem aktiv. Meistens fehlte mir nur Zeit oder Lust, um neue Bilder online zu stellen. Deshalb gibt es nun eine kleine Auswahl meiner Lieblingsbilder der letzten Monate.
Sonnenuntergang in Magglingen 15.11.08
Lichtspiele 18.11.08
Experimente mit Licht und Schatten, erstellt für eine ganz spezielle Person…
1 Million Sterne 20.12.08
Caritas-Aktion “1 Million Sterne” auf dem Bundesplatz in Bern. Das Autobahnbild ist am selben Abend in Bern-Brünnen entstanden.
Gestern stand endlich wieder mal ein Studioshooting auf dem Plan. Models waren wieder wie beim ersten Mal meine Schwester Angela und meine Cousine Alina. Neu dabei war Cousin Marcel.
Fotographiert habe ich wieder gemeinsam mit Bastian Widmer. Nach vier Stunden fotographieren in sehr entspannter (und lustiger) Atmosphäre sind einige ganz passable Aufnahmen entstanden.
Eine kleine Auswahl finden sie untenstehend. Ein paar Beispiele mehr werden in den nächsten Tagen in der Galerie online gestellt. Über Kommentare würde ich mich wie immer freuen.