Island-Panoramas
Nach langem habe ich nun endlich auch die Zeit gefunden, um meine in Island geschossenen Panoramas zusammenzufügen. Ich verwende dazu die Photomerge-Funktion von Photoshop CS4. Ich habe selten einen so perfekt durchdachten Algorithmus gesehen. Fotos auswählen, laufen lassen und anschliessend das perfekte Panorama bewundern – Naja, falls es dann auch funktioniert. Zuerst hat mich das ganze einige Nerven gekostet. Die Fotos wurden zwar geöffnet und auch grob richtig platziert… doch der finale Schliff fehlte jedesmal, so waren auf jedem der Fotos Helligkeitsunterschiede und Kanten zu sehen.
Die Lösung hierzu ist zwar unlogisch, funktioniert jedoch. In den Leistungseinstellungen von Photoshop muss dem Programm weniger Arbeitsspeicher zugewiesen werden. Unlogisch, doch ich vermute, dass er sich bei zu hohen Einstellungen irgendwie ‘verschluckt’ und dann die letzten Schritte überspringt.
Noch einige Worte zu meiner Panoramatechnik. Ich stelle die Kamera auf den manuellen Modus, setze den Weissabgleich fix, fokussiere und stelle anschliessend auf manuellen Fokus. So ist die Kamera vollständig manuell und ändert nicht während den Aufnahmen irgendwelche Einstellungen. Die Einzelbilder schiesse ich im Hochformat, so kann die lange Seite des Sensors voll ausgenutzt werden (die Breite des Fotos ergibt sich dann automatisch durch die Anzahl Einzelbilder). Ein Stativ ist optimal, aber nach meiner Erfahrung bei einer ruhigen Hand nicht zwingend notwendig. Die meisten Panoramas aus Island entstanden ohne Stativ. Allerdings sollte die Kamera immer auf der gleichen Ebene gehalten werden, ansonsten muss oben und unten viel abgeschnitten werden. Mit einem Stativ passiert dies natürlich nicht.
Doch genug erzählt, hier sind die Fotos. Durch einen Klick aufs Foto gelangt man jeweils zur grossen Version.
Hochebene vor dem Vulkan Hekla
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Irgendwo in der Nähe der Hekla
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