31.12.2007

Das Jahr geht zu Ende…

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… und mir bleibt eigentlich nur noch zu sagen:

„The same procedure as last year, Miss Sophie?”
“The same procedure as every year, James!“

Ich wünsche einen guten Rutsch (auch wenn es noch einige wenige Stunden dauert) und würde mich freuen, wenn sie auch im neuen Jahr ab und zu einen Blick bei mir hineinwerfen würden.

20.12.2007

Der Sportmuffel tauft ein Stadion

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Bekanntlich will Biel einen neuen Stadionkomplex bauen, welcher unter Anderem Fussball-, Hockey- und Curlingstadion beinhalten wird. Das Bielertagblatt hat aus diesem Grund einen Wettbewerb lanciert um einen Namen für das Stadion zu finden. Als ich dies gelesen habe kam mir spontan der Name “BiennArena” in den Sinn. Ich reichte diesen Vorschlag ein, obwohl er mir nicht allzu kreativ vorkam.
Ich hatte den Wettbewerb schon fast vergessen, als vorige Woche ein Arbeitskollege zu mir kam mit den Worten: “Scho gseh? Di Name isch unger de erschte 12 Plätz!”. Ich war erstaunt, aber dem war tatsächlich so, auch wenn der gleiche Name noch etwa von einem Dutzend anderer Personen eingereicht wurde. Richtig Baff war ich allerdings erst als letzten Montag mein Handy klingelte und mir eine nette Dame vom Bielertagblatt mitteilte dass erstens BiennArena von den Lesern ausgewählt wurde, und ich zweitens unter den Einsendern als Gewinner der Hauptpreises ausgelost worden war. Am Dienstagabend wurde ich dann zu einem kleinen Apéro mit Gewinnübergabe eingeladen, der Rest kann heute im Bielertagblatt nachgelesen werden.

Manchmal muss man auch ein wenig Glück im Leben haben…

Die Würfel sind gefallen. Die BT-Leserinnen und Leser haben sich beim Namenswettbewerb für die «Stades de Bienne» klar für «BiennArena» entschieden.

rbo. Beeindruckende 46 Prozent der BT-Leserinnen und Leser haben ihre Stimme in den vergangenen Tagen für«BiennArena» abgegeben. Gewinner Michael Brünisholz aus Twann verwies mit seinem kreativen Vorschlag die Namen «Stade de l’Avenir» sowie «Stade du Soleil» mit je 10,5 Prozent deutlich auf die weiteren Ränge. Er erhielt dafür den Preis von 1000 Franken in bar. Den Gutschein für eineBallonfahrt imWert von 420 Franken ging an Rita Herzog aus Sutz. Sie hat als eine von mehreren hundert Lesern an der Abstimmung teilgenommen.

Die Preisübergabe fand am Dienstag beim W. Gassmann Verlag statt. Ebenfalls mit ihrer Abstimmungsteilnahme gewonnen haben Wolfgang Gessner aus Port und Alexandra Widmer aus Scheuren. Sie erhalten per Post das Buch «Das Seeland» von Beat App zugeschickt.

Mit «BiennArena» machte ein Namensvorschlag das Rennen, der für alle Sportarten zutrifft und zur deutsch-welschen Stadt Biel passt. Der Vorschlag setzte sich gegen mehr als 1000 Vorschläge durch, die in gut drei Wochen eingegangen waren.

In einem ersten Auswahlverfahren wurden die zwölf originellsten Ideen letzte Woche von einer Jury, bestehend aus Mitgliedern der BT-Redaktion, des Verlages und dem Lysser Werbebüro Inflagranti, in die entscheidende Runde geschickt. Sie mussten folgende Kriterien erfüllen: Der Name sollte Eishockeyaner sowie Fussballer und Curlingspieler gleichermassen ansprechen, weshalb Bezeichnungen wie «Jakob-Kölliker-Stadion» frühzeitig ausschieden. Ausserdem sollte der Name in beiden Bieler Amtssprachen problemlos ausgesprochen werden können und nicht wie beispielsweise «Pleasure Dome» rein englischsprachig sein.

Gemeinderat entscheidet

Neben dem Preis von 1000 Franken besteht für Gewinner Michael Brünisholz nun die Möglichkeit, dass die «Stades de Bienne» nach dem deutlichen Ja bei der Volksabstimmung auf den von ihm entworfenen Namen getauft werden. Die Redaktion wird den siegreichen Vorschlag dem Bieler Gemeinderat präsentieren und dieser wird letztendlich den Namensentscheid fällen. Der Bieler Stadtpräsident Hans Stöckli freute sich gestern über das grosse Interesse am BT-Wettbewerb und nahm den siegreichen Vorschlag mit Spannung entgegen. «46 Prozent sprechen eine deutliche Sprache. Wir werden ‹BiennArena› nun zusammen mit anderen Bezeichnungen prüfen.»

Quelle: bielertagblatt.ch

17.12.2007

Dreimal kurz gebastelt

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Es ist Winter geworden, die Zeit der eingefrorenen Finger und damit auch die Zeit in welcher man gerne etwas mehr Zeit drinnen verbringt. Für mich war dies der Auslöser einige Bastelprojekte in Angriff zu nehmen welche mir schon seit einiger Zeit vorschwebten.

Tabletop-Studio

Es ist schon länger her, als ich auf einer Webseite auf eine Anleitung für ein einfaches Selbstbau-Tabletopstudio gestossen bin. Vor kurzem bin ich per Zufall wieder auf diese Seite gestossen und habe mich spontan dazu entschlossen dieses nachzubauen. Im Prinzip besteht es aus nichts weiter als diversen Alu-Profilen und einer Milchglas-Plexiplatte. Fündig wurde ich im Coop Bau & Hobby, welches fast das ganze Profil-Sortiment im Angebot hat.
Links ist das Ergebnis zu sehen. Ich möchte hier keine Aufbauanleitung schreiben, Frank Winkler von digitalfotos-online.de hat dies bereits in aller Ausführlichkeit getan, weshalb ich hier nur auf seine Anleitung verweisen möchte. Ich möchte hier nur soviel dazu sagen: Wenn grundlegende handwerkliche Fähigkeiten vorhanden sind geht der Aufbau relativ zügig vonstatten, es ist problemlos möglich das ganze an einem verregneten Nachmittag zusammenzuschrauben.
[Direktlink zur Anleitung]

Blitzdiffusor

Auch die Anleitung für einen sehr einfachen und trotzdem wirksamen Diffusor fand ich vor einiger Zeit im Netz. Er besteht aus nichts weiter als einem Stück Plexiglas, Karton, Aluflolie und Gewebe-Klebeband.
Auch hier hat jemand anderes bereits sehr detailliert den Aufbau beschrieben. Auf dforum.de hat Dirk Wächter den Aufbau Anhand eines Speedlite 550EX beschrieben. Damit der Diffusor auch für meinen SB-600 passte musste ich in der Breite zwei Distanzstücke aus Karton mit einkleben, in der Höhe ist er identisch mit dem Speedlite.
[Direktlink zur Anleitung]

Blitzkabel

Ich wollte mir bereits früher mal ein Kabel besorgen, um den Blitz weg von der Kamera zünden zu können. Als ich jedoch die Preise von Nikon für diese Kabel sah standen mir die Haare zu Berge.
Vor kurzem sah ich jedoch die Adapter der Firma Hama. Diese können zwar nichts weiter als den Blitz zünden, Dinge wie iTTL liegen also nicht drin, dafür kosten sie auch nur einen Bruchteil der Originalkabel. Doch da ich das Kabel sowieso ausschliesslich in der Tabletop-Fotographie verwenden will ist das Fehlen der vollen Funktionalität nicht weiter tragisch, da ich hier den Blitz manuell einstelle.
Bestellt habe ich die Adapter bei Photovision in Biel. Funktioniert haben sie auch auf Anhieb, nur leider war das Kabel gerade mal 15cm lang. Doch nichts leichter als das, mit dem Lötkolben war schnell ein zufällig herumliegendes Lautsprecherkabel dazwischengelötet, nun steht dem off-camera Blitzen nichts mehr im Wege.
Zugegeben, schön sieht das nicht gerade aus, doch hauptsache es funktioniert.

Ergebnis

Viele werden sich nun fragen: Schön und gut, doch lohnt sich der Aufwand für diese Basteleien überhaupt? Die Antwort ist “Ja”. Links ist zum Beweis ein Foto zu sehen, welches unter Zuhilfenahme aller drei Basteleien entstanden ist (das Kabel allerdings noch in der kurzen Version). Es ist sicher keine Profilösung, doch es ist damit möglich mittels geringem Aufwand relativ professionell wirkende Fotos zu erzeugen.