30.10.2007

Es wird weitwinklig…

Abgelegt unter: Testberichte

Ich habe mir schon längers Gedanken darüber gemacht, in welche Richtung ich mein Equipment, insbesondere die Objektive, erweitern soll. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Standardzoom und meinem Makro-Objektiv. Mein Tele-Zoom ist nicht das beste, doch ich habe momentan auch kaum Bedarf an grosser Brennweite. Was bleibt also übrig? Richtig, ein Superweitwinkel muss es sein. Da ich zu einem grossen Teil Landschaftsfotos schiesse, und Super-WW Objektive dafür prädestiniert sind habe ich mir nun ein ebensolches geleistet.

Eines vorneweg: Ich bin fast verzweifelt, als ich mich über die Vor- und Nachteile der einzelnen Objektive informieren wollte. Für fast jedes Glas findet man Testberichte, welche absolut positiv ausfallen, während der nächste Bericht das Objektiv als billige Scherbe ohne jede Qualität bezeichnet. Ich habe nur dieses eine Objektiv und kann deshalb keinen objektiven Vergleich anstellen. Trotzdem hoffe ich mit diesen Zeilen dem einen oder anderen bei seinem Kauf helfen zu können.

Ich habe mich nach langem hin und her für das Sigma EX 10-20mm 1:4-5,6 DC HSM entschieden. Einer der Hauptgründe waren sicher die 10mm Brennweite. Andere vergleichbare Objektive von beispielsweise Nikon oder Tokina bieten nur 12mm. Ein weiteres Argument war der Preis, der mit 725 Franken (bei Radio-TV Hagmann) noch im bezahlbaren Rahmen war. Weiter fiel die Wahl auf Sigma weil ich bereits zwei Objektive von Sigma besitze und damit überaus zufrieden bin. Von der Bildqualität her habe ich im Vorfeld folgendes herausgefunden: Das perfekte Super-WW gibt es (jedenfalls in dieser Preisklasse) nicht. Jedes Glas hat seine Vor- und Nachteile. Laut diversen Foren hat das Sigma praktisch keine CAs (Chromatische Aberrationen, Farbsäume), ist dafür im Vergleich mit anderen Objektiven (zumindest bei Offenblende) nicht unbedingt das schärfste.

Soweit die Informationen, welche man im Netz findet. Doch für mich zählen nicht irgendwelche Meinungen anderer, sondern wie ist mein Eindruck vom Objektiv in den Situationen in welchen ich es einsetze. Deshalb habe ich mich letzten Sonntag über den Nebel begeben um an der Flanke des Chasseral meine ersten Erfahrungen zu sammeln. Der erste Eindruck war positiv. Ich war absolut begeistert von der Perspektive, welche sich einem bei 10mm Brennweite ergibt. Wieder daheim habe ich mir die Fotos genau angeschaut. Die Aussagen, dass es nicht das schärfste ist kann ich leider teilweise bestätigen. Allerdings muss hier ein grosser “Aber” eingeschoben werden. Zum einen verlange ich von einem solchen Objektiv auch keine Schärfe wie sie z.B. mein 105mm Makro hat. Andererseits gehen vermutlich viele Schärfefehler auch auf mein Konto. Ich war teilweise vom Blickwinkel fast überfordert und habe zum Teil auch falsch fokussiert. Auf Bildschirmgrösse reduziert sind aber auch diese Fotos qualitätsmässig top, die Fehler sind erst bei der vollformatigen Anzeige zu sehen. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister, und ich werde mich bestimmt nochmals zu Wort melden wenn ich das Glas besser im Griff habe.
Erfreulicherweise kann ich auch die Aussage von den seltenen CAs bestätigen. Ich habe einige Testfotos gemacht mit starken Kontrasten, welche sehr anfällig dafür sind. Auf diesen Fotos muss schon sehr gut gesucht werden wenn die (minimalen) CAs entdeckt werden wollen.

Zur Verarbeitung selbst gibt es nicht viel zu sagen. Das Objektiv ist, wie von Sigma gewohnt, sehr gut verarbeitet, hat ein angenehmes Gewicht und die Schärfe- und Brennweitenverstellung läuft sehr leicht. Der Ultraschallmotor (HSM) läuft kaum höhrbar und exakt. Im Lieferumfang befindet sich nebst dem Objektiv eine Gegenlichtblende, Stoff-Köcher sowie eine ausführliche Anleitung.

Fazit: Ein Empfehlenswertes Superweitwinkel mit sehr gutem Preis/Leistungsverhältnis, von welchem man jedoch in Sachen Schärfe keine Wunder erwarten sollte.

Untenstehend finden sie drei Bilder welche letzten Sonntag im Jura entstanden sind. Sollten sie interesse haben an den Originalbildern zum Vergleich melden sie sich bitte bei mir, ich werde ihnen diese gerne zustellen.

20.10.2007

Los gehts

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Hallo allerseits und ein herzliches Willkommen

Nun habe ich es also doch geschafft, meine Webseite ist endlich online. Lange hats gedauert, doch man sagt ja, was lange währt wird endlich gut… Nun ja, wie gut eine Webseite ist liegt immer im Auge des Betrachters. Mir persönlich gefällt meine Seite, doch wofür ist sie überhaupt da?

Nun, da habe wir zunächst einmal das Blog, welches sie gerade lesen. Ich weis, Blogs gibt es wie Sand am Meer, trotzdem habe ich nun selbst eines gestartet. Meine Blog-Einträge werden sich hautpsächlich um meine Fototouren und Erlebnisse drehen. Wahrscheinlich wird ab und zu auch ein Eintrag aus einem anderen Thema hineinrutschen, das wird sich zeigen, genau so wie sich zeigen wird wie fleissig ich blogge. Momentan kann ich noch nicht abschätzen wie schreibwütig ich sein werde.

Weiter gehts mit dem Portfolio. Hier werden sie nur die (in meinen Augen) wirklich besonderen Aufnahmen finden. Doch da ich mehr fotografiere als nur diese speziellen Aufnahmen gibt es noch…

… die Galerie. Hier werde ich regelmässig Bilder veröffentlichen zu den verschiedensten Themen, welche ich in letzter Zeit fotografiert habe.

Wenn sie interessiert sind wer ihnen da gerade schreibt sollten sie einen Blick auf die Seite Über mich werfen.

Kontakt erklärt sich von alleine, über dieses Formular können sie mit mir in Kontakt treten.

Und last but not least: Die obligatorischen Links. Werfen sie doch einen Blick darauf, sie finden dort lesenswerte Portfolios und Blogs, interessante Communities und lehrreiche Tipps-Seiten.

Natürlich ist diese Seite noch nicht fertig, aber wann ist eine Webseite schon fertig? Galerie und Linkliste werden sicher noch anwachsen, ausserdem gibt es noch einige Details an Design und Technik zu verbessern. Trotzdem würde ich mich über einen weiteren Besuch freuen. Abonnieren sie doch das Blog.