Ich darfs ja fast nicht zugeben – aber ja, ich war schon wieder in den Ferien. Von Montag bis Donnerstag war ich in Hamburg, für mich als Nautikbegeisterten eine meiner Lieblingsstädte. Nebst den Landungsbrücken und der Hafenrundfahrt ist auch die Schiffsbegrüssungsanlage Wilkomm-Höft in Wedel immer wieder einen Besuch Wert. Jedes grosse Schiff, welches den Hamburger Hafen anfährt oder verlässt wird dort begrüsst respektive verabschiedet, inkl. Flaggenaufzug und Nationalhymne. Ein toller Ort um die riesigen Pötte aus nächster Nähe zu beobachten. Ausserdem war ich im Miniatur-Wunderland, der grössten Modellbahnanlage der Welt, die übrigens auch jeden Nicht-Modellbahner faszinieren dürfte. Die Technik des vor kurzem erst eröffneten Flughafen-Abschnittes ist der Wahnsinn.
Früh wars heute morgen, ich habe meinen Wecker böse angeschaut. Gelohnt hat es sich aber alleweil. Der Sonnenaufgang auf dem Chasseral ist einfach jedes mal wieder wunderschön.
Es hat ja schon fast Tradition bei mir – nach den Ferien dauert es immer ein wenig länger bis ich mich aufraffe und die Fotos sichte/sortiere/bearbeite und was es sonst so zu tun gibt. Mittlerweile habe ich aber auch bemerkt, dass einem die Fotos fast besser gefallen, wenn man die Eindrücke erst ein paar Tage ruhen lässt. Sagen wir also die Verzögerung sei Absicht. Hier aber nun doch die Fotos – gleich nach dem Klick auf weiterlesen:
Ich gebs ja zu – die letzten Ferien sind noch nicht all zu lange her. Aber Ferienzeit ist ja bekanntlich die schönste Zeit, deshalb werden Irène und ich heute in einer Woche diese Landschaften vor uns haben.
Richtig, es zieht uns auf die grüne Insel, zehn Tage Irland sind angesagt. Mit dem Mietwagen (Linksverkehr, ob das gut kommt!) gehts von Dublin erst nach Galway, Limerick und Killarney. Von da an wieder Ostwärts, erst bis Waterford und von da via Glendalough zurück nach Dublin, wo wir noch drei Nächte verbringen werden.
Unsere Kameras werden bestimmt wieder viel zu tun haben, die Ergebnisse gibts dann selbstverständlich wieder hier.
Letztes Wochenende fanden auf dem Flughafen Bern-Belp die Internationalen Belpmoostage 2011 statt. Nachdem das Wetter am Sonntag deutlich besser wurde als noch am Samstag entschloss ich mich kurzfristig, auch einen Abstecher zu machen – selbstverständlich mit der Kamera im Gepäck
Ziemlich genau ein Jahr ist es her als ich in diesem Artikel unser Projekt Epicenter Media das erste Mal erwähnte. Nun ist es endlich soweit, unsere Webseite ist fertig! Der fulminante Startschuss dazu bildete das Stars of Sounds 2011 in Aarberg. William White, Phrasenmäher und die Fantastischen Vier gaben am Freitag alles. Und nachdem am Samstag zuerst Saint Lu das Publikum in Stimmung brachte, wurde das Städtchen schlussendlich von Status Quo vollends zum Kochen gebracht.
Die Bilder dazu gibts direkt auf unser nagelneuen Webseite: www.epicenter.ch – Viel Spass beim stöbern!
Seit ein paar Tagen nun schon bin ich wieder zurück in der Heimat. 14899 Wegpunkte hat mein GPS-Logger aufgezeichnet, 2506 mal klickte der Verschluss meiner Kamera, 3549km amerikanische Strassen nahmen wir unter die Räder und fütterten unserem GMC dabei 440 Liter Benzin. 20 mal haben wir übernachtet (selten mehrmals am gleichen Ort), ich habe dafür drei Flüge benötigt. Und zu zweit hatten wir alles in allem eine geniale Zeit.
Doch genug Statistiken, hier kommen endlich die lange Versprochenen Bilder. Einfach unten auf Weiterlesen klicken..
Meile um Meile geht es voran. Auch wenn man hier auf dem Blog nicht viel davon sieht, wir haben eine geniale Zeit, haben schon fast 2000 Meilen hinter uns und fanden fast jeden Abend einen tollen Platz zum Übernachten.
Seit Page sahen wir den Bryce Canyon, waren in Las Vegas und haben festgestellt, dass es auch in Kalifornien Schnee gibt, und das nicht zu knapp. Nachdem wir nicht durch das Death Valley fahren durften (Bedingung des Camper-Vermieters) wollten wir stattdessen den Yosemite Nationalpark besichtigen. Leider hat sich herausgestellt, dass dieser ziemlich hoch liegt und die östliche Zufahrt immer noch schneebedeckt ist. Kein Problem, es gibt ja noch andere Wege – dachten wir. Weitere zwei Pässe waren zu, erst viel weiter nordwärts bei der US88 hatten wir Glück, die Strasse war frei. Nur die zum Teil meterhohen Schneewälle und die Lawinen-Warnschilder liessen nicht unbedingt auf Kalifornien schliessen, zeitweise dachten wir eher, wir machen einen Ausflug über den Grimselpass. Nun sind wir nach einer langen Tagesetappe auf einem kleinen Campground bei Pine Grove CA angekommen. Bis am Samstag müssen wir in San Francisco sein, wo wir unser rollendes Zuhause wieder abgeben müssen. Auf welchem Weg wir dahin kommen wird sich noch zeigen, wir waren in den letzten Tagen immer sehr spontan
Genau das fragte ich mich heute Nachmittag, nämlich ob wir noch in den USA sind. Nachdem wir stundenlang durch die wüstenähnliche Landschaft von Arizona fuhren ist es seltsam, am Strand vom Lake Powell zu liegen und die Sonne zu geniessen. Seltsam – aber äusserst angenehm
New York und Los Angeles liegen bereits hinter uns. Im moment sitzen wir ausserhalb von LA, essen ein Subway-Sandwich und freuen uns über unser rollendes Zuhause für die nächsten 11 Tage. Stylish, oder?
Technisch sollte es nun auch eher wieder möglich sein, was von uns hören zu lassen.